5 Jahre im Gemeinderat – was haben wir erreicht?

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Themen und Projekten, die auf Initiative der Mitglieder der BBL-Fraktion in dieser Wahlperiode angestoßen, entschieden oder bereits umgesetzt wurden.
Diese Übersicht versteht sich nicht als vollständige Aufzählung unserer Arbeit – sie soll vielmehr beispielhaft zeigen, wo und wie wir unsere Versprechen aus dem Wahlkampf in konkrete Taten umgesetzt haben.

Dabei hatten und haben wir in vielen Fällen ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Zahlreiche Ideen wurden uns in den öffentlichen Fraktionssitzungen angetragen – wir haben zugehört, nachgefragt, verschiedene Sichtweisen aufgenommen und diese in die Beratungen und Entscheidungen des Gemeinderats eingebracht.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Ideengeberinnen und Ideengebern aus der Bevölkerung Bessenbachs bedanken.

Ihr Vertrauen und Ihr Engagement sind für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, die Anliegen der Menschen in unserer Gemeinde ernst zu nehmen und verantwortungsvoll umzusetzen.

Bevor der Gemeinderat der Logistikhalle im „Frauengrund 2000“ zustimmte, stellte die BBL den Antrag, ein Gerüst aufzustellen, das die geplanten Ausmaße der Halle für alle Anwohnerinnen und Anwohner sichtbar macht. Ziel war es, Bewusstsein für die Dimension des Projekts zu schaffen und die Öffentlichkeit frühzeitig zu informieren, da das Vorhaben Auswirkungen auf die gesamte Umgebung hat.

Vor Zustimmung zur Baugenehmigung wurde zudem von der BBL eine Bürgersprechstunde eingefordert, die dann auch im TSV Keilberg Sportheim stattfand. Dort konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen, Bedenken und Änderungswünsche direkt beim Bürgermeister und dem Bauträger einbringen. Viele dieser Anregungen wurden anschließend von der BBL in den Bebauungsplan übernommen – etwa die Aufschüttung eines Erdwalles, die Begrünung der Außenfassade oder strengere Vorgaben für Maximalhöhen.

Dieses Vorgehen zeigt: Durch frühzeitige Information und direkte Bürgerbeteiligung lassen sich Projekte transparenter gestalten und stärker an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort ausrichten.

Auch wenn das Thema Nahwärmenetz am Gemeindezentrum bereits vor der Gründung der Bessenbacher Bürgerliste entstand, stammen viele der ursprünglichen Konzepte und Ideen von Personen, die der BBL nahestehen. Diese standen den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten über die gesamte Planungsphase hinweg als fachkundige Ansprechpartner zur Seite.

Wie auch in mehreren Sitzungen durch die beteiligten Ingenieurbüros bestätigt wurde, stellte das ursprüngliche Konzept die bestmögliche Lösung für eine nachhaltige Wärmeversorgung am Gemeindezentrum dar. Dieses wurde vom Gemeinderat entsprechend beschlossen und verabschiedet.

Aufgrund einer unerwarteten Finanzierungslücke im Gemeindehaushalt musste jedoch von dieser großen Lösung Abstand genommen werden. Stattdessen einigte sich der Gemeinderat auf eine kleinere, dezentrale Variante. Diese setzt weiterhin auf eine umweltfreundliche Energiequelle – Hackschnitzel aus heimischen Wäldern, gewonnen aus nicht verwertbarem Restholz wie beispielsweise Astkronen.

Damit bleibt der Grundgedanke einer nachhaltigen, regionalen Energieversorgung erhalten – ein Ansatz, der seit Beginn maßgeblich von der BBL unterstützt und mitgestaltet wurde.

Aus den Reihen der BBL wurde ein detailliertes Dokument erstellt, das Verbesserungspotenzial im bestehenden Radwegenetz Bessenbachs aufzeigt.

So wurde beispielsweise ein Laternenpfosten zwischen Ober- und Straßbessenbach versetzt. Dies erleichtert das Queren der Stichstraße und das sichere Wiedereinfädeln auf den Radweg.

Darüber hinaus wurden an besonders engen oder kurvenreichen Stellen in Straßbessenbach beim Gärtner und in Keilberg hinter SAF sowie in Richtung St. Georg Bodenmarkierungen angebracht. Diese Markierungen unterstützen Rad- und Fußwegnutzerinnen und -nutzer dabei, die Kurven sicher zu durchfahren, ohne die Spur zu schneiden, und reduzieren das Risiko von Frontalkollisionen. (Anmerkung: die teilweise verwirrenden Piktogramme waren nie Teil unseres Konzepts und wurden von der Verwaltung initiiert. Rückmeldung dazu wurde getätigt.)

Zudem wurde an der Querungsampel in Unterbessenbach, die automatisch einen „Grün-Bedarf“ auf Basis von Sensoren am Radweg erkennt, in Zusammenarbeit mit dem ADFC so neu konfiguriert, dass nun ein durchgängiges Fahren möglich ist und es nicht – wie zu beginn – zu Wartezeiten an der Ampel kommt.

Des Weiteren wurden Fahrradbügel angeschafft, um Räder besser abstellen und sichern zu können. Auf Grund dieser Initiative wurden 70 Fahrradbügel im Gemeindegebiet an öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und Vereinen installiert.

Die Maßnahmen zeigen, wie lokale Initiativen der BBL die Sicherheit und Nutzbarkeit des Rad- und Fußwegeinfrastruktur in unserer Gemeinde gezielt verbessern.

Weitere Punkte des BBL Dokuments werden auch im Rahmen des „Radwegekonzept Bessenbach“ angegangen und berücksichtigt.

Auf Antrag der BBL ist die Gemeinde Bessenbach in die Initiative „Lebenswerte Städte und Gemeinden“ (ein Zusammenschluss von Städten und Gemeinden, die sich für mehr Entscheidungsfreiheit für die Anordnung von Höchstgeschwindigkeiten innerhalb geschlossener Ortschaften einsetzt) beigetreten und hat dabei eine Vorreiterrolle in der WeSpe inne gehabt – weitere WeSpe Kommunen sind dem Beispiel gefolgt.

Mitgestalten. Unterstützen. Verantwortung übernehmen.

Auch in Bessenbach braucht es engagierte Menschen, die mitdenken, mitreden und mitgestalten – unabhängig, sachlich und mit gesundem Menschenverstand. Die Bessenbacher Bürgerliste e.V. steht für bürgernahes Handeln, Transparenz und Einsatz für das Gemeinwohl – frei von Parteizwängen und geleitet von Überzeugung statt Vorgabe.

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Finanzielle Unterstützung
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